Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf führt Cornelia Horz in ihr Amt als Präsidentin des Oberlandesgerichts Stuttgart ein

Datum: 02.02.2018

Kurzbeschreibung:  Wolf: „Ich freue mich, dass mit Cornelia Horz eine fachlich brillante Frau dem Oberlandesgericht Stuttgart vorsteht.“   Dank an Amtsvorgänger Dr. Franz Steinle: „Sie haben in der Justiz des Landes große Fußspuren hinterlassen und stehen für eine leistungsfähige und bürgerfreundliche Justiz.“

Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf hat am heutigen Freitag (2. Februar 2018) in einer Feierstunde im Neuen Schloss Cornelia Horz offiziell in ihr neues Amt als Präsidentin des Oberlandesgerichts Stuttgart eingeführt. Cornelia Horz folgte dem Präsidenten des Oberlandesgerichts a.D. Dr. Franz Steinle nach, der im vergangenen Herbst in den Ruhestand getreten war.

 

Wolf würdigte zunächst die herausragenden beruflichen Verdienste Dr. Steinles, der nach einer Tätigkeit in der Finanzverwaltung 1981 in die Justiz des Landes eingetreten war. Nach Stationen unter anderem als Direktor des Amtsgerichts Stuttgart-Bad Cannstatt, als Präsident der Landgerichte Ravensburg und Stuttgart avancierte Dr. Steinle 2013 zum Präsidenten des Oberlandesgerichts Stuttgart. „In allen Ihren Ämtern haben Sie niemals die Bodenhaftung verloren. Auch wenn die Fülle der Aufgaben, die Last der Verantwortung und Ihr Einfluss auf die Geschicke der Justiz immer größer geworden sind, so blieben Sie sich stets treu: unprätentiös, geerdet, unkompliziert und fair“. Wolf weiter: „Sie haben in der Justiz des Landes große Fußspuren hinterlassen und stehen für eine leistungsfähige und bürgerfreundliche Justiz“.

 

An die neue Oberlandesgerichtspräsidentin Cornelia Horz gewandt sagte Wolf: „Sie haben Ihre Führungsqualitäten bereits in Ihrer Zeit als Präsidentin des Landgerichts Stuttgart eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ich bin mir daher sicher, dass Sie mit Ihrer konstruktiven und kommunikativen Art auch die Geschicke des Oberlandesgerichts sehr gut und erfolgreich leiten werden.“ Mit ihrer zugewandten, ruhigen und sachorientierten Haltung haben Sie sich schon jetzt hohes Vertrauen bei den Richterinnen und Richtern im Bezirk des Oberlandesgerichts erarbeitet. Wolf weiter: „Sie legen großen Wert auf eine offene und konstruktive Gesprächskultur. Sie nehmen sich Zeit und hören zu, haben einen klaren Blick für Probleme, deren Lösung Sie mit großer Ruhe und Übersicht angehen. Das alles macht mich sicher, dass Sie auch Ihre neue Aufgabe bestens meistern werden“.

 

Mit Blick auf die angestrebte Erhöhung der Zahl weiblicher Führungskräfte in der Justiz sagte der Minister: „Es ist bekannt, dass wir in der Justiz bei der Besetzung von Führungspositionen mit Frauen noch Nachholbedarf haben. Umso mehr freue ich mich, dass mit Cornelia Horz eine fachlich brillante Frau dem Oberlandesgericht Stuttgart vorsteht.“

 

Weitere Informationen zu Cornelia Horz:

Cornelia Horz trat 1987 in den höheren Justizdienst des Landes ein und absolvierte erste Stationen bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart und als Richterin beim Landgericht Ulm sowie dem Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt. Von 1990 bis 1994 war sie an das Justizministerium in Stuttgart abgeordnet. Dorthin kehrte sie nach Stationen am Landgericht und Oberlandesgericht Stuttgart 1999 zurück, bevor sie 2003 ihr Amt als Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts antrat.

 

Im November 2007 wurde Cornelia Horz zur Präsidentin des Landgerichts Ravensburg ernannt. Nach knapp zweijähriger Tätigkeit wechselte sie als Vizepräsidentin an das Oberlandesgericht Stuttgart. 2013 übernahm sie als Nachfolgerin von Dr. Franz Steinle die Leitung des Landgerichts Stuttgart, bevor sie diesem nun an die Spitze des OLG Stuttgart folgte.

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